Entstehung & Entwicklung

Zur Geschichte von VarioLens

Seit 1980 entwickelt Prof. J. Silver, (University of Oxford) mit seinem Team eine stufenlos einstellbare Brille. Zwischenzeitlich wurde diese Entwicklung durch mehr als 100 Patente geschützt und international anerkannt.

Im Frühjahr 2003 begegneten sich Prof. Silver und Fritz Niemann. Letzterer erkannte den möglichen Nebennutzen dieser Brillenentwicklung. Es wurde vereinbart, die vorliegende Brillenversion zu einem Schießbrillenglas weiter zu entwickeln und Modelle zu bauen.

Bis Anfang 2010 wurde Modell 1 von VarioLens entwickelt und verkauft. Dieses Modell bestand aus Aluminium. Es war groß, schwer, unhandlich und teuer.

Ab Jahresbeginn 2010 wird ein neues VarioLens, das Modell 2 hergestellt. Es besteht aus Kunststoff, ist kleiner, dünner, leichter und preiswerter. Somit lässt es sich näher vor dem Auge montieren, welches Beeinträchtigungen durch mögliche Spiegelungen verringert. Außerdem ist es uns gelungen den Verstellbereich auf 7 Dioptrien (-3,5 bis +3,5) zu erhöhen.

Seit November 2011 gibt es ein weiteres Nachfolgemodell, VarioLens #2 plus (+). Dieses verfügt über eine neue Verstellung bei gleichem Linsensystem. Somit ist die Verstellung sehr leichtgängig.

Es werden viele Dauertests durchgeführt, die die Hitze- und Kältebeständigkeit, die Dehnung der Membranen und Dichtigkeit testen. VarioLens #2+ ist hitze- und kältebeständig, allerdings hat der Kältetest eine eingeschränkte Funktion des VarioLens bei unter +6°C im mittleren Verstellbereich ergeben.

variolens_vergleich2
Rechts: VarioLens Modell 1, links: VarioLens Modell 2+